Grundseminar Sicherheitsbeauftragter Ausbildung Schwerpunkt technische Unternehmen

Wie ist die Fortbildung geregelt ?

VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.

Nach § 22 Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) werden Unternehmer zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten verpflichtet, wenn im Unternehmen regelmäßig mehr als 20 Beschäftigte tätig sind. Die ExpertMe Akademie bereitet die Mitarbeiter mit dem digitalen Ausbildungskonzept ideal auf die Funktion des Sicherheitsbeauftragten vor.

Der Aufbau der Ausbildung orientiert sich an der Information DGUV 211-042 und ist universell auf alle Branchen übertragbar.
Nach der Teilnahme der Fortbildung nach § 20 DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ können Mitarbeiter im Unternehmen als Sicherheitsbeauftragte benannt werden.


Sicherheitsbeauftragte arbeiten in ihrer Funktion ehrenamtlich und unterstützen dabei die Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt und den Betriebsrat, können diese aber nicht ersetzen. Die verantwortungsvolle Ausführung von Sicherheitsbeauftragten-Aufgaben erfordert aktuelle Kenntnisse im Arbeitsschutz. In der Fortbildung zum Sicherheitsbeauftragten werden alle relevanten Lehrinhalte, mit dem Schwerpunkt für technische Bereiche, vermittelt.

Sicherheitsbeauftragter - Grundlehrgang (§ 22 SGB VII)technik

Lehrinhalte

 

  • Modul 1- Gesetze und Vorschriften für Sicherheitsbeauftragte und seine Rolle im Unternehmen

  • Modul 2- Von der Gefährdungsbeurteilung  über die Betriebsanweisung zur Unterweisung

  • Modul 3- Die Sozial- und Methodenkompetenz und die Tätigkeit des SiBe

  • Modul 4- Gefahrenquelle Feuer

  • Modul 5- Gefahrenquelle Arbeiten in der Höhe

  • Modul 6- Gefahrenquelle elektrischer Strom

  • Modul 7- Sicherer Umgang mit Werkzeugen, Arbeitsplätzen und Fahrzeugen

  • Modul 8- Gefahrenquelle Gefahrstoffe

  • Modul 9- Arbeitsschutzprodukte für unterschiedliche Gefahrenquellen

  • Modul 10- Risiken durch Fremdfirmen

  • Modul 11- Gefahrenquelle-Verkehrswege und Transport

  • Modul 12- Psychologische und zwischenmenschliche Herausforderung

  • Modul 13- Arbeitsunfälle und deren Untersuchung

Gesetzliche Vorgaben für Sicherheitsbeauftragte

 

Zusätzlich zu dem staatlichen Recht in Form des SGB VII gilt seit Oktober 2014 die DGUV Vorschrift 1. Sie regelt die Grundlagen der Prävention – darunter die Frage, wie sich die Zahl der Sicherheitsbeauftragten berechnet. In Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten hat der Unternehmer einen oder mehrere Sicherheitsbeauftragte zu benennen. Es gibt fünf Kriterien für die Anzahl der Sicherheitsbeauftragten, die bei der Bestellung von Sicherheitsbeauftragten zu erfüllen sind. Dadurch wird stärker als bisher auf die betrieblichen Gegebenheiten eingegangen:

  • Im Unternehmen bestehende Unfall- und Gesundheitsgefahren

  • Anzahl der Beschäftigten

  • Räumliche Nähe - im Arbeitsalltag in der Nähe der Kollegen

  • Zeitliche Nähe - Im Arbeitsalltag gleiche Arbeitszeiten wie Kollegen

  • Fachliche Nähe - Im Arbeitsalltag vergleichbare Aufgaben wie Kollegen

Voraussetzungen

 

 

Jeder Mitarbeiter in einem Betrieb kann an der Sicherheitsbeauftragter Fortbildung teilnehmen.

Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sollten Sicherheitsbeauftragte keine Vorgesetztenfunktion haben. Im Idealfall haben die Mitarbeiter einen guten "Draht" zu ihren Kollegen in der jeweiligen Abteilung, um Hinweise und Anmerkungen zum Arbeitsschutz unkompliziert vermitteln zu können.

 

Ermäßigung & Kostenübernahme

Im Regelfall übernehmen die Arbeitgeber die Fortbildungskosten für Ihre Mitarbeiter.

Wenn Ihr Arbeitgeber mindestens 3 Mitarbeiter weiterbilden möchte, dann bieten wir gesonderte Konditionen an.

Deine Vorteile auf einen Blick

  • Fortbildung in eigenem Tempo und selbstbestimmt

  • Akzeptanz steigt mit der Flexibilität

  • Freie Kapazitäten die für Begehungen und weitere Präventionsmaßnahmen

  • Kostenersparnis durch ausbleibende Dienstreisen und Kapazitätsengpässe

  • Freiwillige Sicherheitsbeauftragte durch attraktive Online-Fortbildung

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Prävention lohnt sich!

 

Die meisten Unternehmen denken, dass zusätzliche Investitionen in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz langfristig zu  sinkenden betrieblichen Kosten führen.
In einer Präventionsbilanz im Rahmen der Studie der Eu-Osha von 2017 steht: Für jeden in Prävention investierten Euro bekommen Arbeitgeber durch weniger Fehlzeiten und Krankheits- und Behandlungskosten 1,60 Euro zurück.
Die Projektergebnisse zeigen, dass "Ausgaben für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz aus ökonomischer Sicht einzelwirtschaftlich lohnende Investitionen darstellen".

Kurzum: Prävention lohnt sich!

 

Die befragten Unternehmen nennen die folgenden drei Nutzenarten des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes, welche am stärksten positiv beeinflusst werden:

  • Motivation und Zufriedenheit der Beschäftigten

  • höheres Image

  • vermiedene Betriebsstörungen

 

Unser Tipp: Informiere deinen Vorgesetzten und lass dir eine Fortbildung genehmigen.

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